Informatik

Der Begriff «Informatik» umfasst landläufig viel Unterschiedliches: Hardware, Infrastruktur, Anwendungsprogramme und nicht zuletzt eine Wissenschaft, die heute fast nur noch im Ergänzungsfach Informatik gepflegt wird.

Hardware der Schule

Die Kantonsschule Sursee besitzt ein Informatikzimmer mit 25 PCs, einen Raum für Halbklassenunterricht und drei Notebookwagen mit je zwölf Notebooks. Speziell ist zu erwähnen, dass auf den Galerien im ersten und zweiten Geschoss des Lichthofs je 12 PCs immer zur Verfügung stehen und von allen Studierenden benützt werden können, wenn kein Unterricht stattfindet. 3 PCs stehen auch in der Bibliothek. Alle oben genannten Geräte sind zentralisierte Clients und werden von der kantonalen Dienststelle für Informatik ferngewartet. Leistungsfähige Multifunktionsgeräte erlauben auch schnelles Scannen.
Die Kantonsschule Sursee besitzt aus der Zeit der Wirkungsorientierten Verwaltung (WOV) ein W-LAN, das vom Kanton übernommen und erneuert wurde. Es ist die Voraussetzung für die Arbeit mit Notebookklassen. Wir haben hier einen langen Weg der Optimierung hinter uns, denn ein funktionierendes W-LAN ist die Basis für viele Anwendungen.
Wir geben unseren Studierenden natürlich für ihre Notebooks Zugang zum Internet, das aus Sicherheitsgründen von der kantonalen Infrastruktur getrennt ist. Wir haben mit dieser Freigabe von Seiten der Lernenden keine negativen Erfahrungen gemacht, es gab allerdings immer wieder Performance-Probleme. Ein leistungsfähiges W-LAN ist eine unabdingbare Voraussetzung für den Unterricht mit Informatikmitteln! Hier zu sparen erzeugt Schäden in Form von Unterrrichtsausfällen.

Hardware der Studierenden

Im Schuljahr 2014/2015 wurde für die Lernenden Office365 eingeführt. Die Lernenden dürfen für die Schulzeit auch die Office-Vollprogramme auf ihren Arbeitsgeräten installieren. Die ganze Unterstufe (noch ohne eigene Notebooks) hat für die Ausbildung ein Informatikzimmer und ein Halbklassen-Informatikzimmer zur Verfügung, daneben die PCs auf den Galerien im Lichthof, welche im laufenden Unterricht von den Schulräumen aus einbezogen werden können.
Ab der 4. Klasse des LZG (1. Klasse KZG und FMS) kaufen sich die Studierenden ein eigenes Notebook. Sie sind für dessen Wartung und die Sicherung der Daten verantwortlich. Erfreulicherweise ist das Know-how der Studierenden in den letzten Jahren stetig gestiegen. Der Umgang mit dem Internet ist alltäglich geworden und die Lernenden können sich schnell an die neuen Lernplattformen gewöhnen.

Ausbildung

Im ersten Schuljahr gibt es eine kurze Einführung in die Benützung der kantonalen Geräte. Jeder Studierende hat dort ein zentrales Home-Verzeichnis, ein Klassenverzeichnis und er hat Zugriff auf gewisse Schulordner. Diese Laufwerke sind nur an einem kantonalen Client in der Schule zugänglich.
Im Vordergrund steht aber heute das Office365-Konto, das von überall über das Internet zugänglich ist. Die Fachlehrpersonen stellen dort Unterrichtunterlagen zur Verfügung. In der Cloud können Online-Dokumente erstellt und geteilt werden. Educanet2 wird aufgelöst. Weitere nützliche Anwendungen werden jeweils von den Fachlehrpersonen eingeführt. Allgemeinbildende Inhalte können von der Klassenlehrperson und Fachlehrpersonen aufgegriffen werden (Sicherheitsaspekte, Umgang mit Facebook, Mobbing).

Dienstleistungen

An der Kantonsschule Sursee gibt es einen Technischen Supporter, der sich um alle Einrichtungen und die vielen Geräte der Schule kümmert.
Der stetige Wandel zwingt alle zu einer dauernden Neuausrichtung. Es dauert meist eine gewisse Zeit, bis das Beständige gefunden wird.
Eine grosse Herausforderung wird das Schulzimmer der Zukunft sein, aber auch effiziente Formen der Weiterbildung der Lehrpersonen und der Studierenden erfordern hohe Beachtung. Die lebendige und unkomplizierte Einbettung der Notebooks und Anwendungen in den Unterricht wird uns noch eine Zeitlang beschäftigen. Leider sind Zeitbudgets für die Weiterbildung beschränkt, Lehrpersonen müssen sich mit minimaler Unterstützung (ICT-Didaktik) zurechtfinden, was den Einsatz in der Praxis stark behindert.

ICT-Team

Technischer Supporter: Stefan Nemitz eMail

Projekt 'pla-net'

Seit Schuljahr 2010/2011 setzen alle 4. Klassen des Gymnasiums und die 1. Klassen der FMS bis zu ihrem Abschluss das persönliche Notebook als Arbeits- und Lerninstrument im Unterricht ein (pla-net = Professionelles Lernen und Arbeiten mit dem Notebook). Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Lernenden in der Lage sind, sich ihr persönliches Notebook selber aussuchen und beschaffen zu können.
2013 fand die erste Maturaprüfung mit persönlichen Notebooks statt.
Das ICT-Team gibt jährlich die Rahmenbedingungen bekannt. 

Benutzungsordnung Informatik